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AVE GVIDO VMBRATICVULI TE SALVTANT

Gestern fand hier bei uns in Aachen der Landesparteitag der FDP NRW statt, inklusive so toller Gäste wie Guido Westerwelle, Andreas Pinkwart und Christian Lindner.

Als Jusos konnten wir so etwas natürlich nicht unbeachtet und unkommentiert lassen, weshalb wir uns anstelle eines unspektakulären Pressestatements für eine eigene kleine Feier der spätrömischen Dekadenz vor den Toren des Eurogress entschieden, um den Cheflobbyisten der Reichen und Wirtschaft in Toga und Sandalen gekleidet mit Trauben und Wein hier in unserer Stadt standesgemäß zu begrüßen.

In der heutigen Ausgabe der Aachener Nachrichten kommentiert Willi Wichtig merklich amüsiert die Aktion:

Das Bedauern unter den Aachener Jusos war groß. Da hatten sie sich –
spätrömisch dekadent – eigens in Toga und Sandalen gewandet,
wohlschmeckende Weintrauben und vollmundigen Wein aufgefahren und noch
dazu geschlagene zwei Stunden vor dem Eurogress gewartet. Doch FDP-Chef
Guido Westerwelle, den sie gestern so gerne mit den Worten „Ave Guido,
die Faulenzer grüßen dich“ empfangen hätten, wurde auf dem Weg zum
Landesparteitag an ihnen vorbeigeschleust. „Dabei hätten wir ihm zu
gerne all den Luxus ermöglicht, der sonst in unserem Sozialstaat nur
Hartz-IV-Empfängern zur Verfügung steht“, sagt der Juso-Vorsitzende
Dominic Gohla. Da kann Willi nur trösten: Guido kam nicht, er sah nicht,
vielleicht siegt er ja auch nicht. Tschö, wa!

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